Was sind Leimholzplatten?

Bei Leimholzplatten handelt es sich um einen beliebten und langlebigen Werkstoff. Er findet in zahlreichen Bereichen Anwendung. Wie der Name bereits sagt, besteht Leimholz aus mehreren miteinander verleimten Holzleisten und Brettern. Deshalb wird diese Holzart in Baumärkten auch oft unter der Bezeichnung Brettschichtholz geführt. Leimholzplatten sind in verschiedenen Stärken erhältlich. In der Regel werden bei der Herstellung jedoch mindestens drei Bretterschichten miteinander verleimt. Für die Herstellung wird grundsätzlich immer nur eine Holzsorte verarbeitet, um eine Homogenität des Materials zu erreichen. Dadurch lässt sich Leimholz besonders leicht verarbeiten.

Vorteile von Leimholzplatten

Dieser Werkstoff zeichnet sich vor allem durch sein ausgeprägte Stabilität aus. Durch die miteinander verbundenen Schichten ist Leimholz deutlich robuster und stärker belastbar als Vollholz. Ein weiterer Vorteil ist, dass Leimholz weniger anfällig für die Bildung von Holzrissen ist und auch über Jahre hinweg zuverlässig seine ursprüngliche Form behält. Ein weiterer Vorteil ist, dass Leimholz von seiner Festigkeit auch bei enormen Temperaturschwankungen nichts einbüßt und dadurch schwerer brennbar ist, als Vollholz. Ein weiterer erheblicher Vorteil von Leimholzplatten, gegenüber Vollholz, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Brettschichtholz ist verhältnismäßig kostengünstig zu erwerben und beeindruckt durch seine Langlebigkeit und Robustheit gegenüber Umwelteinflüssen.

Wofür eigenen sich Leimholzplatten besonders?

Leimholz ist ein echter Alleskönner. Es eignet sich beispielsweise für die Herstellung robuster Möbel. Dadurch, dass Leimholz vollständig unbehandelt ist, erhalten Regale und Tische einen sehr natürlichen und ursprünglichen Look. Aufgrund seiner enormen Stabilität und Tragfähigkeit eignet sich Brettschichtholz jedoch auch für weitaus größere Vorhaben, wie zum Beispiel den Ausbau von Dachstühlen. Es ist hierbei jedoch zu beachten, dass unbehandeltes Leimholz grundsätzlich wenig resistent gegenüber Feuchtigkeit ist. Soll der Werkstoff dennoch in Feuchträumen verwendet werden, dann ist darauf zu achten, Brettschichtholz zu kaufen, bei dem ein Leim der Beanspruchungsgruppe D3 verwendet worden ist. Dann ist das Leimholz besser vor Feuchtigkeit geschützt und kann sogar kurzzeitige Nässe gut und ohne langfristige Schäden verkraften. Problematisch ist, dass Brettschichtholz, trotz seiner Verleimung von Natur aus nicht vor dem Befall durch Schädlinge geschützt ist. Um den gewünschten Schutz zu erreichen, ist eine spezielle Versiegelung notwendig.

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